Ich bin keine Prinzessin - ich muss nicht gerettet werden. Ich bin eine Königin, ich

krieg den Mist allein hin!

 

... Es hat lange gedauert. Nicht nur mein neuer Beitrag; auch die Erkenntnis.

Etwas mehr als drei Monate sind vergangen und auch wenn ich damals schon die Kampfansage gegen den Liebeskummer verkündet hatte, so verkünde ich heute, dass Mr. B mir eigentlich keinen besseren Gefallen hätte tun können. Im März fing es langsam an, dann im April nahm mich die Uni wieder in Beschlag, aber seit Mai reift in mir etwas heran, dass ich als Selbstfindungstrip bezeichnen würde. 

Ich bin noch lange nicht dort angekommen, wohin ich möchte. Das größte "Problem" dabei ist wohl auch, dass ich nicht weiß, was oder wo mein Ziel ist. Aber bekanntlich ist ja auch der Weg zum Ziel essentiel wichtiger als das eigentlich Ziel. 

Ich entdecke neue und alte Seiten wieder an mir. Jeder Tag ist so voller Schaffensdrang. Ich bin voller Ideen und Pläne. Nicht zuletzt auch durch die inspierenden Berichte und Worte vieler digitaler Nomaden.

Zum ersten Mal begreife ich wirklich, wie wichtig und wie besonders ich bin - genauso wichtig und besonders wie jeder andere Mensch auf diesem Globus. Aber mein Leben dreht sich jetzt nicht mehr um das eines anderen, sondern um mich selbst. Ich bin mein Leben; das größte Geschenk, dass man mir überhaupt machen konnte. Wer darin eine Rolle spielen darf - sehr gut! Und wenn nicht - auch gut!

Ich liebe mein Leben und bin so aufgeregt und neugierg, was und wer mir noch alles begegnen wird. Und für alle anderen da draußen, die noch in einem schwarzen Loch stecken: Solange die Sonne jeden Tag wieder aufgeht, kann alles nur halb so schlimm sein! Ihr habt nur ein Leben und wenn ihr am Boden seit, steht wieder auf! Kämpft! Ihr seit es wert!

Tris.

1 Kommentar 4.7.15 00:25, kommentieren

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Es dauert Jahre echte Loyalität aufzubauen und nur Sekunden sie zu zerstören.

 ... und Mr. B. hat dies in Rekordzeit geschafft.

Letztens schaute ich einen Film mit Ma. Darin ging der Sohn zum Vater und beichtete ihm, dass er eine Affaire hat und nicht weiß was er noch denken oder fühlen soll, aber er weder seine Frau noch seine Geliebte verlieren will. Der Vater gab ihm daraufhin den Tipp, seiner Frau erst Mal nichts davon zu erzählen, um ihr unnötiges Leid zu ersparen. Doch der Sohn hatte längst gebeichtet...
Dies führte zum Anstoß einer Diskussion zwischen Ma und mir. Sie meinte, wenn es nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen wäre, dann hätte er seiner Frau lieber nichts davon erzählen sollen. Früher, d.h. vor einem Jahr, habe ich noch ähnlich gedacht. Schließlich sind Fehler menschlich und in einer langen Beziehung kann es eben mal vorkommen. Doch dann ist Ehrlichkeit das wichtigste und vor allem sollte der andere Partner die Möglichkeit haben, selbst darüber zu entscheiden, ob er dann immer noch den gemeinsamen Weg weiter gehen möchte. Einmal ist ja quasi keinmal und verzeihbar, wenn danach der andere alles daran setzt, diese Situation zu lösen und zeigt, wofür er steht. UND es eben NIE wieder passiert. Dachte ich zumindest und ich denke auch jetzt noch, dass das funktionieren kann. Ich kenne Paare, die sich danach wieder zusammen gerauft haben und eine harmonischere Beziehung führen als früher. Einfach weil sie ehrlich miteinander umgehen.
Doch Mr. B hat diesen Weg seinem/n zukünftigen Nachfolger/n verbaut. Schließlich hat er aus einmal nicht keinmal sondern "mehrmal" daraus gemacht und nicht nur mit einer Person, sondern mit mindestens zwei. Dazu kommen dann natürlich noch die ganzen existenziellen Lügen. Und ich habe ihm wesentlich mehr als nur eine Chance gegeben, die er nicht genutzt hat, was mir nur gezeigt hat: Wer fremdgeht und danach nicht dazu stehen kann, der geht auch wieder fremd. Fremdgeher bleiben Fremdgeher. Ich jedenfalls werde keine Chancen mehr verteilen. Dafür ist zuviel in mir kaputt gegangen. Sorry Zukünftiger!

 

Tris.

17.3.15 15:09, kommentieren